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Die Engadiner Kantorei hat eine über 60-jährige, sehr bewegte Geschichte. Doch ist durch mehr als ein halbes Jahrhundert die Sinngebung gleich geblieben: während der Ferienzeit treffen sich singfreudige und stimmlich begabte junge Menschen aus der ganzen Schweiz zu einer Chorwoche. Unter professioneller Leitung erarbeiten sie anspruchsvolle Werke geistlicher Chormusik, die sie dann in mehreren Konzerten an verschiedenen Orten zur Aufführung bringen. Das Repertoire umfasst Werke für Chor a cappella des 16. bis 21. Jahrhunderts. Aus dieser Arbeit ist während all diesen Jahren eine grosse Kraft spürbar geworden; viele junge Menschen sind durch sie geprägt worden und haben später den MusikerInnen-Beruf ergriffen, viele wertvolle Freundschaften sind entstanden.

Wichtige Daten und Namen

1948             Sommer: Erste Jugendsingwoche unter Leitung von Hannes Reimann und Edwin Nievergelt. Kursorte: Magliaso, Gwatt und Wildhaus.
 
1950 28. Juli: Konzert zum 200. Todestag von J.S.Bach. Motette "Jesu meine Freude"
 
1951/52 Jugendsinglager in Samedan. Unter dem Titel "Das gesungene Wort, Chorwerke alter und zeitgenössischer Meister" erste Singfahrten im Engadin.
 
1953/54 Singlager in Bever, Mitwirkung von Pfr. Paul Walter. Konzerte erstmals auch im Unterland.
 
1955-57 St. Moritz-Bad im Hotel Stahlbad. Entstehung des Begriffes "Engadiner Kantorei" als Grundbegriff zur Durchführung verschiedener Chorkurse in der neu erworbenen "Laudinella", St. Moritz
 
1958/59 Jugendsinglager in Davos mit über 100 TeilnehmerInnen.
 
ab 1960 Jugendsinglager der Engadiner Kantorei mit Singfahrt jeden Sommer in der Laudinella, St. Moritz.
 
bis 1969 Konstantes Leiterteam: Hannes Reimann, Edwin Nievergelt und Paul Walter.
 
1970 Rücktritt von Hannes Reimann, neuer Leiter: Stephan Simeon. Öffnung in Richtung Oekumene. Konzertreisen nach USA und Israel.
 
1978/79 Rücktritt von Edwin Nievergelt: Monika Henking übernimmt zusammen mit Stephan Simeon die künstlerische Leitung.
 
1985 Konzertreise nach Frankreich, Unterlandskonzerte werden vermehrt mit grosser Resonanz in den kirchlichen Zentren der Schweiz durchgeführt.
 
1992 Rücktritt von Stephan Simeon: Stefan Albrecht übernimmt zusammen mit Monika Henking die Leitung. Konzertreise nach Italien.
 
1998 50-jähriges Jubiläum der Jugendsingwochen in der Laudinella. Differenzen mit der Verwaltung und Leitung der Laudinella führen zum Exodus der Engadiner Kantorei.
 
ab 1999 Unterkunft in der Academia Engiadina in Samedan. Gründung des Vereins "Engadiner Kantorei"  zur eigenen Durchführung der Singwochen und Konzerte.
 
2000 Rücktritt von Monika Henking
 
2000/01 Leitung Stefan Albrecht
 
ab 2002 Leitung Stefan Albrecht und Johannes Günther
 
2004 Johannes Günther wird an der Generalversammlung als Dirigent und in den Vorstand gewählt.
 
2008 60 Jahr Jubiläum der Engadinerkantorei und 10 Jahre Sommerlager in der Academia Engiadina. Um das Jubiläum zu feiern, haben wir den jungen Schweizer Komponisten Kurt Widorski mit einer Uraufführung beauftragt. Er hat das romanische Gedicht des Savogniner Priesters Duri Loza „Imni dalla seira“ auf eindrückliche Weise vertont.
 
2012 Nach 14 Jahren Präsidium übergibt Debbie Dettling das Amt an Samuel Nyffeler.